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Die meisten Pferde entwickeln die verschiedensten Probleme beim Verladen in einen Anhänger, dieses hat die Ursache darin, dass Sie von der Natur in die Gattung der Fluchttiere eingeordnet wurden.
Die Natur des Pferdes löst bei Gefahr folgendes instinktiven Verhalten aus “laufe weg und lasse dich nicht in die Enge treiben”.
Aus der Sicht des Pferdes verhindert der Anhänger beides man kann nicht nach vorne flüchten und es ist ein kleiner wackeliger Käfig der nur über eine hohle Brücke erreichbar ist.
Der Mensch interpretiert dieses instinktives Verhalten des Pferdes als ungehorsam und schon befindet man sich in einer negativ Spirale
Am Anfang helfen vielleicht noch verschiedene Tricks z. B.:
- Longen hinter dem Pferd kreuzen
- mit Futter hineinlocken
- hinein drücken schieben
- aus dem Stall/Stallgasse hineinführen
- eng an einer Mauer parken
- Augenverbinden
- den Anhänger unter das Pferd schieben.
Diese Methoden haben den einen Nachteil, das sie nach einer Weile nicht mehr funktionieren, den Pferde sind Meister darin, zu Wissen was passiert, bevor passiert was passiert. Oder aber die Örtlichkeiten sind nicht gegeben, weil sich z. B. im Wald keine Stallgasse befindet.
Ein weiterer Nachteil dieser Verladetricks ist, dass man zwischen 2 und 20 Personen zum Verladen benötigt. Und die Person die das Pferd in den Anhänger führt, setzt sich einem gewissen Risiko aus, dass er entweder vom Pferd überrannt wird bzw. zwischen Pferd und Bugstange eingeklemmt wird, falls das Pferd nach vorne stürmt/springt.
Und ich gebe zu bedenken, wie sich das Pferd, dass sich im Mittelpunkt dieser Aktivität befindet, dabei fühlt.
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